Panthéon – die nationale Ruhmeshalle Frankreichs

Das Pariser Panthéon ist die nationale Ruhmeshalle Frankreichs und sollte bei einer Frankreichreise, die durch Paris führt, einen Besuch wert sein. Das Panthéon liegt auf dem heiligen Hügel der Genoveva, der Schutzgöttin der Stadt Paris und wurde zwischen 1764 und 1790 im Auftrag von Louis XV gebaut.

Das vom Architekten Jacques-Germain Soufflot errichtete Gebäude sollte eigentlich als Kirche der Abtei Sainte-Geneviève genutzt werden, doch während der französischen Revolution beschloss im Jahr 1791 die Nationalversammlung, die ursprünglich geplante Funktion zu verwerfen. Dafür wurde es das Panthéon Francais und dient seitdem als ewige Ruhestätte bedeutender Franzosen. Auffällig ist die riesige Kuppel, die allein etwa 10 Tausend Tonnen wiegt. Der Bau war von Anfang an schwierig und eigentlich wird auch heute noch ständig daran gearbeitet, dennoch sind Besichtigungen natürlich möglich. Im Inneren des Panthéons treffen die Besucher auf das Pendel des Physikers Jean Bernard Léon Foucault, der damit die Erdrotation bewies. Außerdem werden Führungen angeboten, wo man auch den Aufstieg zur Kuppel wagen kann, um einen fantastischen Blick über Paris genießen zu können.

Die Liste von Gräbern berühmter Persönlichkeiten ist lang. Sie reicht von Voltaire, Emile Zola, Victor Hugo über Jean-Jaques Rousseeau, Jean Jaurès bis Jean Moulin, Georges Cuvier und Jean Monnet sowie vielen weiteren Persönlichkeiten aus allen Bereichen der französischen Gesellschaft. Die Physik-Nobelpreisträgerin Marie Curie ist bislang die einzige Frau, die ihre letzte Ruhestätte im Panthéon gefunden hat. Für den Vorschlag zur Aufnahme einer Persönlichkeit ist die Nationalversammlung zuständig. Die letzte Entscheidung trifft dann der französische Präsident.

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