Notre Dame
Kirchen und weitere kirchliche Gebäude zählen auch in Frankreich zu den schönsten und beliebtesten Sehenswürdigkeiten. Eine ganz besondere lässt sich dabei mit der Notre Dame de la Garde in der französischen Hafenstadt Marseille finden. Diese Kirche ist nämlich deshalb als Sehenswürdigkeit von Marseille so beliebt, weil diese eben nicht nur einiges zu bieten hat, sondern auch aufgrund ihrer Lage und ihrer Größe das von überall erkennbare und hervorstechende Merkmal dieser Stadt ist. Erbaut wurde diese Kirche dabei auf einen rund 147 Meter hohen Kalksteinfelsen, so dass eben die expornierte Lage auch deshalb entstehen konnte. Wie es in der Vergangenheit so üblich war, zog auch die Notre Dame de la Garde nach ihrer Erbauung im Zeitraum von 1853 bis 1864 die Menschen magisch an, so dass die nördlich von ihr befindliche Altstadt von Marseille nochmals an Zugkraft und Anziehungskraft gewann. Wer nun einmal diese im so genannte neobyzantinischen Stil erbaute Kirche besuchen möchte dem steht dies jederzeit offen, nur ist es dafür notwendig die 147 Meter über eine Treppe im Norden der Kirche zu überwinden, wofür man sich etwas Zeit lassen sollte. Dies ist nicht einer möglichen Erschöpfung geschuldet, sondern vielmehr deshalb so, weil man eben dabei einen wunderbaren Blick auf die Altstadt von Marseille erhalten und genießen kann. Doch schon bevor die Notre Dame de la Garde vollständig erbaut wurde bzw. erst in Angriff genommen wurde fand sich an der gleichen Stelle ein kirchliches Gebäude wieder. An dieser Stelle stand nämlich in der Vergangenheit eine Wallfahrtskappelle aus dem Mittelalter. Nach Möglichkeit sollte man sich auch einen Blick bei Nacht auf diese Kirche nicht entgehen lassen, da hierbei diese sehr schön und aufwendig beleuchtet und in Szene gesetzt ist.